Nachtrag


Hier nun schreibe ich euch sozusagen eine Fortsetzung meiner Geschichte auf, und möchte vorerst diese HP damit schliessen. Denn die Geschichte ist im Werden und wird endlos sein. Doch ich kann hier nix endloses hin setzen :-).

Am 18.07.09 sagte mir mein Mann das er eine andere Frau in seinem Leben gefunden hat, die er liebt und mit der er zusammen sein möchte. Bitte verurteilt ihn nicht zu schnell, denn ihr kennt nun meine HP und wisst das dies euch nicht dienlich ist. Er hatte diese Frau schon seid Januar. Ich war natürlich verletzt und gekränkt, ihr könnt es euch sicher denken. Als er mir das sagte, war es als giesse man mir heisses Öl ein. Anders kann ich das nicht beschreiben, denn genauso fühlte es sich an.

Ich tobte und fluchte, machte ihm Vorwürfe ohne Ende. Was man eben nicht alles macht, wenn man gekränkt ist und verletzt. Ich war zu blind als das ich erkannte was da gerade geschah. Nun heute am 02.08.09 kann ich das Ganze schon nüchterner betrachten, und es kommt mir vor, als lägen dazwischen Jahrzehnte, obwohl es nur zwei Wochen waren. Bei meiner Arbeit, in einer Bäckerei habe ich inzwischen gekündigt und bin im Begriff mein Leben völlig neu zu ordnen. Unsere Tochter und ich wohnen noch hier in der Wohnung meines Mannes, aber wir werden hier weg ziehen, jedoch in Mönchengladbach bleiben.

Mein Mann und ich, wir haben die Scheidung bereits eingereicht und wollen uns zur Güte trennen. Schliesslich will ich und auch er nicht, das wir uns im Streit trennen, denn gegensetiger Respekt war in unserer Ehe immer gegeben. Wir stellten einfach nüchtern fest das wir nie wirklich zusammen gepasst haben, und wunderten uns selbst das es 20 Jahre gehalten hat. Unterm Strich hatten wir uns schon lange auseinander gelebt. Wie ich nun so mir nichts dir nichts, so ganz einfach meinem Mann verzeihen kann? Mensch es ist soviel passiert in den letzten Wochen, mal überlegen wo ich anfangen soll.

Als mein Mann mir eben sagte, was er zu sagen hatte, bekam ich Angst und wusste nicht aus noch ein. Ich dachte das ich ihn noch liebe, und das ich wohl im falschen Film gelandet bin. Ich wollte nur noch weg. Einfach von der Bildfläche verschwinden. Aber das ging natürlich nicht. So erlebte ich eine Trauer ohne das jemand gestorben war. Und ich heulte und heulte. 

Bis ich auf einmal merkte das Ephael ganz dicht an mich heran getreten war. Er tröstete mich und sagte mir das es nicht so schlimm ist wie ich es nun sehe. Ja und das er mich sehr gut verstehen kann. Dennoch, so meinte er, solltest du nun eher nach vorn schauen, denn da lacht die Sonne, und hinter dir ist es nur noch Regenwetter. Schau nun nicht zurück, das kannst du später immer noch tun wenn etwas Gras drüber gewachsen ist.

Doch das fiel mir zunächst schwer. Doch ich fühlte seine liebevolle Unterstützung und fing mich wieder einigermassen. Plötzlich war der Kontakt wieder sehr deutlich vernehmbar, denn ich hatte Ephael fast nicht mehr hören können. Meist als wäre er weit weg. Die Tage vergingen und ich merkte plötzlich wie sich in mir die Dinge zu verändern begannen. Ausserdem fand ich auch Halt bei der Frau aus Wilhelmshaven, die ich schon in einem anderen Beitrag hier auf der HP erwähnte, unter ins Licht geführt, wenn ihr mögt könnt ihr es nochmal lesen.

Sie gab mir einen anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse. Sie meinte das mein Mann nicht anders hätte handeln können, da er sich seiner Gefühle mit Sicherheit nicht im Klaren gewesen sei. Einerseits fühlte er diese Liebe in sich, die immer schwächer wurde, und anderseits war er in diese Andere Frau verliebt. Er wusste einfach nicht ob er eine Beziehung die schon so lange wärt, einfach hinter sich lassen kann. Auch hatte er Angst um unsere Tochter.

Durch diese Brille lies mich die Gute blicken. Und meine Wut und Enttäuschung wurden schon kleiner. Doch kam diese immer wieder erneut auf, und nun weiß ich auch warum. Aber alles der Reihe nach. Mir wurde klar das ich nicht alleine bleiben mag, dafür bin ich vom lieben Gott einfach nicht geschaffen worden, auch wenn ich das mal dachte. Nun Gott hatte schon lange seine Pläne mit mir, ich gab ihn schon in meiner Vergangenheit den freien Willen hin. Und nun erinnerte er mich freundlich aber bestimmt daran, das ich wollte was er will.  Entschuldigt das der Ablauf etwas holprig ist aber das war es für mich nicht minder. 

Nach dem Bekenntnis meines Mannes rannte ich dann also, mit dem Entschluss nicht allein bleiben zu wollen, und auch mit Wut und Grell, an unseren Computer und meldete mich bei einer Seite für Partnersuche an. Denn bei dieser Seite hatte sich mein Mann auch angemeldet und dort seine, nun neue Partnerin für´s Leben gefunden. Ich dachte wie du mir, so ich dir, Auge um Auge, Zahn um Zahn. Sicher weiß ich nun das dies töricht war, doch man macht viele Dinge wenn man verblendet ist, die man gewöhnlich nicht tun würde. Was daraus wurde erzähl ich euch später weiter, sonst wird es zu kompliziert. Ich fühlte mich in diesen Tagen ganz schön gebeutelt vom Leben. Ich as kaum mehr etwas, weil ich bei jedem Bissen das Gefühl hatte das sich mir die Kehle zuschnürrt. Schlaf war auch kaum mehr drin. Ich steckte in einem totalen Gefühlschaos, und wusste kaum wohin ich meinen Blick noch wenden soll. Ach nur am Rande, mein Mann hatte mir auch im Januar schon gesagt das er echt nicht weiß wie er noch für mich empfindet, da fing das mit dem mangelden Appetit schon an. Nun habe ich seidher ca. 10 kg Gewicht verloren, aber das war nun aber ok so. Ich fühlte mich so und so nicht wohl vorher. Denkt aber bitte nicht ich hätte es drauf angelegt, nur gingen meine Gedanken schon mal öfter in diese Richtung.

Nun aber zurück, zur Geschichte. Also gab ich Ephael zu verstehen das er mir helfen möge, mir meinen Blick für das Wesentliche zu schärfen. Was er auch tat. Alle Hebel wurden in Gang gesetzt, die diese lieben Wesen nur in Gang setzen konnten. So dass ich mich auf dem Weg zu mir selbst befand. Angefangen hat es damit das ich Affirmationen an die Hand bekam die zum Loslasssen dienen sollten. Aber Ephael selbst half mir schliesslich das ich dies auch umsetzen konnte. Er sagte mir ich solle mich ganz still irgendwo hin setzen, was ich dann auch tat. Er brachte mich in eine Meditation hinein. Während dieser Meditation konnte ich ihn sehen, er lächelte mich an, und sagte heute beginnt für dich ein neues einzigartiges Leben voller Wunder. Aber, so sagte er, dies kann und darf ich dir nun nicht ersparen, so gern ich wollte. Dies wird für dich nun sehr unangehnem werden. Habe aber keine Angst, ich werde die ganze Zeit bei dir bleiben. Dann bat er mich ich solle ihm meine Hand geben und hielt mir die Seine hin. Ich tat nur zögerlich was er wollte, weil ich spürte das dies jetzt echt hart für mich wird. Aber ich vertraute ihm, und seine Hand schloss sich um die meine. Er führte mich in eine Art Kugel die weisslich schimmerte, als wir dort hinein gingen fühlte ich den ganzen Schmerz, den ich so lange mit mir herum getragen hatte und ich fing an zu weinen. Ich heulte und konnte kaum mehr damit aufhören, doch ich spürte, dass je mehr ich weinte, mir umso leichter ums Herz wurde. Der ganze Seelenmüll floss aus mir heraus der sich dort im Laufe der Zeit angesammelt hat. So sass ich da, eine gute dreiviertel Stunde lang und heulte, alle Dämme brachen auf. Dann hatte ich mich wieder beruhigt, und setzte mich aufrecht hin. Ich fühlte eine seltsame Ruhe und Gelassenheit in mir aufsteigen, ausserdem war ich müde, ohne jedoch schlafen zu können.  Es ging mir dann etwas besser, doch irgendwie fühlte ich immer noch das mir etwas fehlt.

Ganz bald erfuhr ich was mir fehlte vom 25 auf den 26.07, in jener Nacht wurde mir das bewusst, in jedweder Weise. Ich wurde wieder mitten in der Nacht wach, wie schon zuvor in den anderen Nächten. Ich wälzte mich wieder in meinem Bett umher und konnte nicht in den Schlaf zurück finden. Meine Gedanken gingen ständig im Kreis umher. Das ging so mehrere Stunden. Am frühen Sonntagmorgen kam dann Ephael zu mir und sagte, du ich werde dir jetzt etwas geben das dir hilft zu dir zu finden. Ich hatte keine Ahnung was das sein sollte, doch er sagte, bleib nur ganz still liegen, und nimm einfach mein Geschenk für dich an. Alles weitere wird sich dir dann zeigen. Gut dachte ich, dann mal los. Er gab mir eine Erinnerung an meine Kindheit zurück. Ich war wieder drei Jahre jung, konnte gerade gut und verständlich sprechen, und ich sah und fühlte Dinge die sonst um mich herum niemand sah und fühlte. Da ich schon immer ein großes Mitteilungsbedürfnis verspürte, teilte ich, und teile ich, alles gern mit den Menschen die mir am Herzen liegen. Als ich drei war, war das natürlich meine Mutter die mir am nächsten stand. Also ging ich zu ihr und erzählte ihr was ich sah und fühlte. Sie wollte mir das nicht glauben und sagte nur, jaja, wird schon stimmen mein Mädchen. Doch ich erzählte ihr immer mal wieder etwas. Irgendwann traf genau das ein was ich ihr ein paar Tage zuvor erzählt hatte. Sie erschrak sich sehr, und bekam Angst vor mir. Ich, die da sehr empfänglich dafür war, und nun wieder ist, fühlte ihre Angst. Da glaubte ich das ich etwas Schlimmes getan habe, und ich wollte nicht das meine Mutter sich vor mir fürchtet. Ich sagte mir, nein, so wie du bist kannst du nicht bleiben, denn so ängstigt man sich vor dir. Deshalb nahm ich all mein Sein und schloß es in mir ein. Mit der Zeit vergass ich wer und was ich in Wahrheit bin. Nachdem diese Erinnerung wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen war, geschah es. Plötzlich war es als würde in mir eine Art Knoten aufgehen, und mein Sein, mein ganzes herrliches Sein ergoss sich in mir und aus mir heraus. Ich erfüllte den ganzen Raum in den ich lag. Und in mir entstand dieses Bild von einem tiefen klaren See in der Nacht, auf dessen Wasser die Sterne glitzerten. Und eine tiefe innere Entspannung setzte ein. Ich konnte ganz einfach aufatmen, und labte mich an meinem Selbst welches ich so lange ausser Acht gelassen hatte, das es mir fremd wurde. An diesem Morgen konnte ich einfach lachen und glücklich sein. Ich lernte mich wieder selbst kennen und endlich auch lieben. Da ich zur Arbeit musste, an diesem schönen Sonntag morgen stand ich auf und ging ins Bad, doch eine Sache beschäftigte mich noch immer. Daher rief ich meine Mutter zunächst unbewusst, doch sie vernahm es und es dauerte eine Weile und ich erkannte ihre Stimme, denn sie sagte zunächst, herzlichen Glückwunsch mein Mädchen, nun hast du zu dir gefunden. Sie sagte ich bin hier um mit dir zu reden, ich weiß das dich da noch etwas beschäftigt, sagst du mir bitte was das ist? Ja, sagte ich, ich weiß das dies damals genauso kommen musste wie es kam, es sollte einfach so sein. Doch was ich nicht weiß ist, warum hast du dich damals so vor mir gefürchtet?

Darauf sagte sie: "Mein liebes Kind, du und ich, wir beide haben schon so oft hier auf diesem Planeten gelebt, und x-fach die Rollen getauscht. Und ja bevor wir dann geboren wurden haben wir immer alles besprochen, was wir gemeinsam erleben wollen und was nicht. Bevor wir also in dieses Leben, das wir nun hatten, geboren wurden, kamst du zu mir und sagtest zu mir. Ich möchte gern das du mir hilfst das ich mein Sein vergessen kann, um mich zur rechten Zeit, am rechten Ort, wieder daran zu erinnern. Dann haben du und ich überlegt wie wir das anstellen könnten. Da kam ich auf die Idee das ich mich vor dir fürchten könne wenn du mir zeigst wer du bist, indem du mir Dinge erzählst die noch gar nicht passiert sind. So hast du die Gelegenheit durch diese Angst, dich selbst zu vergessen. Dein Engel könnte dich wieder daran erinneren zur rechten Zeit, am rechten Ort".

Und auch daran erinnerte ich mich während sie mir das erzählte. Nun war es also soweit, ich wusste wieder wer ich in Wahrheit bin, und war mir wieder völlig meiner selbst bewusst. Ich holte das Fahrrad aus dem Keller und radelte in die aufgehende Sonne, und dachte mir, hm das passt so gut, ich bin wie neu geboren, wie neu erwacht und genauso erwacht nun der neue Tag.

Nun war es erst mal gut und ich fühlte mich glücklich. Dennoch lag über meinem Selbst immer noch ein Schatten den ich da noch nicht erkennen konnte. Er gab sich für allerlei Leute aus, für Ephael, für Jophiel, für meinen noch ungeborenen Sohn, für meinen späteren Partner den ich noch nicht kannte, b.z.w. glaubte ihn noch nicht zu kennen. Also die Palette derer er sich bediente war sehr breit gefächert. Ich habe keine Ahnung wie lange ich das so mit machte. Nur weiß ich jetzt noch das ich immer wieder nachts zur selben Zeit aufwachte, und einen echt heftigen Asthmaanfall hatte, und da redete er wieder auf mich ein, erzählte mir von der Zukunft mit ihm. Das Ganze ging drei Nächte hintereinander so und immer diese Asthmaanfälle, die solche Intensität wie sonst nicht erreichten. Und immer wenn ich mein Dosier Aerosol benutzte ging es für Sekunden weg und kam dann aber genauso heftig wieder. Jede Nacht wenn ich die Augen aufmachte war es immer so um die 4:30 Uhr. Irgendwann machte ich mir einen Reim drauf, wie gesagt es waren so drei bis fünf Nächte so. Als ich wieder nachts wach wurde und dieses Spiel, das keines ist, von vorn los ging, guckte ich auf die Uhr und sah 4:30 Uhr. Hm seltsam dachte ich mir, das ist nicht gut, und das fühlt sich auch nicht gut an. Engel können mir ein solches Gefühl unmöglich vermitteln, was ist das nur? Darauf diese Gestalt, nun ja ich bin ein besonderer Engel. Darauf entgegnete ich ihm, nein das kann nicht sein. Du bist kein Engel, du bist alles andere als ein Engel. Nun gut, meinte die Gestalt aber ich bin dein Freund, hm? Ich sagte nein, ich weiß nun wer du bist. Er meinte, nein weißt du nicht. Doch, sagte ich, ich erkenne dich, du bist ein Schatten und gehörst nicht zu mir. Er wehrte und windete sich mit allen ihn gehörenden Mitteln. Doch ich liess mich nicht länger blenden und sprach folgende Worte immer und immer wieder. Jetzt, hier und in alle Ewigkeit verbanne ich alle Schatten aus meinem Ätherreich. Mit der Liebe und dem Licht Gottes führe ich die Reinigung meiner Seele sowie meines Körpers herbei. Licht zu Licht und Schatten zu Schatten, auf das mein Geist erstrahlen möge. Jetzt und in alle Ewigkeit Amen.  Dann sah ich in mir dieses Bild, von oben herab floss ein Lichtstrahl auf mich zu und ergoss sich in mir und durch mich hindurch kreisförmig nach aussen hinweg. Während dessen sah ich wie dieser Schatten von diesem Licht nach aussen geschleudert wurde. Am äusseren Rand des Lichtkreises bildete sich eine Art Tür aus reiner Lichtenergie. Dagegen hämmerte der Schatten mit seinen Fäusten drauf ein. Er rief, lass mich wieder rein. Und ich sagte, nein, du bist nicht der du vorgibst zu sein, und wer du in Wahrheit bist weißt du nicht. Ich sage dir, du bist Licht wie ich, doch hast du mir gezeigt was ich nicht bin, worauf ich erkennen konnte was ich bin. Dafür bin ich dir dankbar, doch nun gehe bitte mit meiner Liebe und meinem Mitgefühl weg, und komme erst zurück wenn auch du zu Licht geworden bist. Deine Aufgabe ist hier und jetzt getan, also geh. Und der Schatten wart nicht mehr gesehen.

So nun muss ich wieder ein Stück weit zurück. Bevor mein Mann mir sagte das er eine Andere hat, sollte er mich nach der Arbeit abholen. Also setzte ich mich an die Bushaltestelle hinter dem Bahnhof, denn ich arbeitete in der Bahnhofsbäckerei. Von dieser Bushaltestelle fahren normalerweise Reisebusse ab und unternehmen Tagestouren. Doch ich setzte mich dann immer gern dorthin, wenn ich müde von der Arbeit war, und wartete auf meinen Mann. Ich schaute dann immer in die Richtung von der mein Mann immer kam. Doch da kam nicht mein Mann mit dem Auto angefahren, nein da schlenderte ein echt schmucker Mann mit seinem Rad auf mich zu. Ich dachte da schon, hm der wäre doch was für dich. Doch ich schüttelte den Gedanken wieder ab, schliesslich war ich eine verheiratete Frau. Na und so ein toller Mann, die wachsen schliesslich für mich nicht auf den Bäumen.

Lach :-D, erinnert mich gerade an, Men in trees (Männer in Bäumen). Na ja das nur so am Rande, denn lachen muß auch sein. Na was soll ich sagen, dieser nette Kerl setzt sich doch glatt neben mich und fängt ganz ungezwungen ein Gespräch mit mir an. Ich fand ihn so sympatisch, und sein Lächeln liess mich erglühen. Doch ich verbot mir diese Gefühle, ihr wisst warum. Na so gerade im Redeschwall, kam mein Mann mich abholen. Und ich dachte schon, den siehst du eh nie wieder, schlag ihn dir mal aus deinen hübschen Kopf. Ein paar Tage später, ich war wieder bei der Arbeit, da kam er einfach so aus dem nichts zu mir, ich war schon überrascht ihn wieder zu sehen. Doch leider kamen uns immer wieder Kunden dazwischen, und er verabschiedete sich und ging dann wieder. Wieder dachte ich, hm toller Mann aber vergiss ihn besser, denn auch da wusste ich nicht das mein Mann mir fremdging.

Dann kam Tag X der alles veränderte, und ihr wisst das ich mich auf dieser Seite für Partnersuche angemeldet habe. Ganz bald bekam ich viele Anfragen, und auch ich stellte welche.  Doch entweder interessierten sie sich nicht für mich, oder ich fand sie uninteressant.  Nur bei einem hatte ich das Gefühl das ich ihm ganz unbekümmert meine Rufnummer geben kann. Wir telefonierten eine Weile miteinander, und fanden uns ganz sympatisch. Daher verabredeten wir uns. Und ich hatte mein erstes Date in meinen Leben. Bevor ich ihn treffen wollte, dachte ich mir, gehst du erst mal zum Frisör. Neues Leben, neue Frisiur dachte ich mir. Also liess ich mir die Haare schneiden und genoss es einfach mal etwas nur für mich zu tun.

Danach hatte ich noch eine Menge Zeit bis zu meinem Date. Also schlenderte ich langsam die Stadt hinunter um zu meinem Date zu kommen. Ich bummelte durch die Läden und schaute mir hier und da was an. So richtig gefiel mir davon aber nichts. Drum liess ich alles hängen, dachte aber bei mir, wenn etwas Zeit vergangen ist, gehst du einfach in die Stadt und kaufst einfach was dir gefällt, ohne drüber nach zu denken. Ich kam langsam zu meinem Treffpunkt, kurz davor ist eine, nein war eine Pizzeria. (ging heute 03.08.09 daran vorbei, sie hat für immer geschlossen, oder sie renovieren), vor dieser Pizzeria stand er wieder. Der tolle Mann vom Bahnhof, zunächst erkannte ich ihn nicht. Doch er lächelte mich wieder an, und schon war es mir wieder klar wer er war. Er kam auf mich zu und fragte wie geht´s? Ich zu ihm, jetzt wieder etwas besser, ich war gerade beim Frisör. Ausserdem hat sich bei mir etwas verändert, nicht allein die Frisur. Ich erzählte ihm alles. Und als ich fertig war, sagte er nun dann hast du doch keine tolle Zeit hinter dir, was? Und so kamen wir wieder ins Gespräch, er erzählte mir von seiner Arbeit. Und als das Date näher rückte gab ich ihm meine Handynummer, ich wollte ihn nicht wieder verlieren. Dann hatte ich dieses Date, doch dieser Typ war nix für mich und das fühlte ich auch vorher schon, b.z.w. ich ahnte es. Und als ich nach hause kam, hatte ich auch eine Nachricht von ihm im Postfach. Er meinte, manchmal täte die Wahrheit weh, doch er hätte gemerkt das es nicht mit uns passt. Hm schlauer Mensch, dachte ich und schrieb zurück, keine Sorge das fand ich auch so. Nun hatte mein Traumboy, ja meine Handynummer, und es dauerte nicht lange und er meldete sich bei mir. Wir machten einen Treffpunkt aus, und trafen uns in einem Bistro. Ich spürte das er mehr empfand als nur Freundschaft. Doch zu dieser Zeit hatte ich noch meinen Schatten an mir hängen der mir weiss machte das er mein Traumtyp wäre, der mental mit mir in Verbindung stehe. Ich hing mich an jene Hoffnung, ihn bald zu treffen. Wann immer ich ihn fragte, und bist du das dort? Dann sagte er nein warte noch, ist noch zu früh. Auch bei meinen Traumboy sagte er das. So sagte ich ihm in jenem Bistro zu meinen Seelenpartner, ja er ist es, Das er ein echt toller Mann ist und ich eine tolle Frau, ja. Aber das ich weiß das er es nicht ist. So sagte ich es ihm.

So gingen dann wieder einige Tage ins Land, in denen er mir echt liebe SMSen schrieb. Ich fühlte schon das da was ist, doch der Schatten redete unaufhörlich auf mich ein. Ich verdrängte also meine Gefühle wieder. Zwischendurch lernte ich über die Seite noch einen anderen Mann kennen, und fand ihn echt nett. Doch ich wollte nix überstürzen. Und so verging wieder ne Weile. Dann kam die Nacht in der ich den Schatten vertrieb. Danach schlief ich erst wieder ein wenig ein, als ich dabei war auf zu wachen, sah ich vor meinem geistigen Auge diese beiden Männer. Den aus dem Internet und Traumboy. Ich wurde vor die Wahl gestelllt, nein vielmehr wurde ich gefragt welchen von beiden ich wohl meine, das mein Seelenpartner ist. Ich schaute beide an, und plötzlich verschwand der Mann aus dem Internet vor meinem inneren Auge und ich sah nur noch Traumboy. Er leuchtete geradezu hervor. Ich schrieb ihm sofort eine SMS. Und dem Anderen einen Brief per SMS, das es mir sehr leid tut, aber das ich nun wüßte wer mein Traummann ist. Aber das ich mir mit ihm dennoch eine Freundschaft vorstellen könnte. Er willigte ein und nun bin ich mit ihm befreundet, und empfinde für ihn wie für einen Bruder. Ich hab zwar schon vier ;-) Aber einer mehr macht da auch nix mehr.

Nun bin ich mit meinen Seelenpartner zusammen und echt glücklich. So etwas habe ich noch nie empfunden. Denn ich liebe ihn, gleich von Anfang an, ohne mich in ihn verliebt zu haben. Es ist eine freie ungezwungene Liebe. Ich fühle mich dennoch nicht eingeengt, und weiß genau ich kann bleiben wie ich bin. Werde dennoch einfach angenommen und geliebt. Ich geniesse nun mein neues Leben wirklich in vollen Zügen und bin in froher Erwartung und gespannt auf die Dinge die Gott noch für uns bereit hält. Ich brauche ihn nicht, und er mich nicht, doch ist es ein tolles Gefühl unser Glück miteinander zu teilen. Wir spüren auch die Liebe in der Entfernung zueinader. Ich glaube er denkt an mich, so sehr wie ich an ihn.  Ich fühle nun eine einzigartige tolle Welt auf uns zukommen in der weder Geld noch Machtgehabe eine Rolle spielt. Die Warterei hat bald ein Ende. Es wird einfach sein, vertraut darauf und geniesst die Zeit. In Liebe Betina

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